Auf die Signale des Körpers hören
Sattessen hält schlank
09.12.08 - Nicht nur was, sondern auch wie wir essen, entscheidet darüber, wie ausgewogen wir unseren Körper mit Energie, Nährstoffen und Ballaststoffen versorgen. Ist das Essverhalten gestört, führen die Exzesse zu einer zu reichlichen, zu spärlichen oder zu einseitigen Ernährung.
Die Basis für die jeweilige Ausprägung wird schon im Säuglingsalter angelegt, berichtet Dr. Thomas Ellrott vom Institut für Ernährungspsychologie an der Universität Göttingen auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde im September in Dresden.
Der Ernährungsmediziner erläuterte die beiden Grundtypen im Umgang mit Essen: Bei Innenreiz-abhängigen Essern steht die Sättigung im Vordergrund. Sie verzehren nur die Menge an Essen, die sie brauchen bis sie satt sind
Gestörtes Essverhalten vorprogrammiert
Außenreizabhängige Esser hingegen würden schon früh auf Abhängigkeitssignale aus ihrem Umfeld geprägt. Unter anderem sind dies etwa typische Fragen besorgter Eltern: "Warum isst Du das nicht? "Warum isst Du so viel?" "Warum isst Du so wenig?".
Solche Kinder neigen eher dazu, ein gestörtes Verhältnis zum Essen zu entwickeln. Auch später futtern sie entweder alles leer, womöglich sogar bis ihnen übel wird, oder sie schränken ihre Nahrungsaufnahme stark ein.
Diäthalten beispielsweise bedeutet: Nur Außenreizabhängig zu essen und dabei den Hunger auszutricksen. Ein sättigungsorientiertes, genussvolles Essverhalten, welches schon im Kindesalter gelernt werden sollte, führt in aller Regel am wenigsten zu gesundheitlichen Risiken wie beispielsweise einer Fettleibigkeit.
Informationskreis Mundhygiene und Ernährungsverhalten / fs
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