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    Jeder Zweite setzt seine Vorsätze langfristig um

    Gute Vorsätze: Mehrheit der Deutschen will weniger Stress

    16.12.08 - Weniger Stress - mehr Zeit für Familie und Freunde, diese guten Vorsätze nehmen sich knapp zwei Drittel der Deutschen für das kommende Jahr vor (60 Prozent). Das ergab ein aktuelles DAK-Gesundheitsbarometer.

    Dass diese Vorsätze nicht nur utopische Wünsche sind, zeigt die repräsentative Befragung von mehr als 3.000 Bundesbürgern ebenfalls: Denn jeder Zweite (51 Prozent) gab an, seine Vorsätze für dieses Jahr mehrere Monate gehalten zu haben. Vor allem die Nordlichter in Mecklenburg-Vorpommern (66 Prozent) und Hamburg (64 Prozent) scheinen besonders willensstark zu sein.

    "Der Trend, dass eigene Leben zu entschleunigen, wird auch in diesem Jahr wieder sehr deutlich", kommentiert DAK-Diplom-Psychologe Frank Meiners die Ergebnisse. "Bereits unsere Umfrage des vergangenen Jahres zeigte, dass Deutschland allem Anschein nach ziemlich im Stress ist. Daran hat sich offensichtlich nichts geändert." Positiv bewertet der Diplom-Psychologe allerdings die Besinnung auf Freunde und Familie: "Gerade sie können helfen, einen Ausgleich zum Alltagsstress zu erlangen. Downshifting ist hier das Schlagwort."

    Junge Menschen besonders gestresst

    Die TOP-TEN der Guten Vorsätze 2009

    1. 1. Stress vermeiden oder abbauen (61 Prozent)
    2. 2. Mehr Zeit für Familie/Freunde (59 Prozent)
    3. 3. Mehr bewegen/Sport
      (54 Prozent)
    4. 4. Mehr Zeit für sich selbst
      (53 Prozent)
    5. 5. Gesünder ernähren
      (48 Prozent)
    6. 6. Sparsamer sein (37 Prozent)
    7. 7. Abnehmen (35 Prozent)
    8. 8. Weniger fernsehen
      (21 Prozent)
    9. 9. Weniger Alkohol trinken
      (14 Prozent)
    10. 10. Rauchen aufgeben
      (14 Prozent)

    Auffällig in diesem Jahr: Vor allem junge Menschen zwischen 18 und 29 Jahren möchten in 2009 mehr Zeit mit Familie und Freunden verbringen (70 Prozent) und Stress vermeiden oder abbauen (64 Prozent). Regionale Unterschiede werden ebenfalls deutlich: 69 Prozent der Niedersachsen möchten ihr Leben künftig stressfreier gestalten, in Hamburg sind es "nur" 56 Prozent. Frauen wünschen sich darüber hinaus vor allem mehr Zeit für sich selbst (57 Prozent).

    Auch die Finanzkrise schlägt sich in den guten Vorsätzen 2009 nieder. So nimmt sich knapp jeder zweite (48 Prozent) der 18- bis 29-Jährigen und 42 Prozent der 30- bis 44-Jährigen vor, künftig sparsamer zu sein. "Der Druck wird in allen Lebensbereichen größer", erläutert DAK-Experte Meiners. "Auch die Finanzkrise trägt derzeit dazu bei. In Zeiten der Verunsicherung fragt sich jeder genauer, was wirklich wichtig ist und gebraucht wird."

    Bereits in der letztjährigen DAK-Befragung kam heraus, dass Stressfaktor Nummer eins der Job ist. So gab Ende 2007 jeder zweite Befragte an, unter Zeitdruck im Beruf zu leiden. Unter jungen Leuten war die Zahl der Betroffen noch höher.

    DAK / fs


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    Vorsätze
    2009
    Stress
    Wünsche

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